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Angst

Zahnarztangst, auch bekannt als Dentalphobie oder Odontophobie, ist eine weit verbreitete Angst oder Furcht vor dem Besuch beim Zahnarzt. Diese Angst kann von mildem Unbehagen bis hin zu starken Panikattacken reichen und kann Menschen davon abhalten, regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen und Behandlungen zu erhalten.

Die Ursachen von Zahnarztangst können vielfältig sein und reichen von schlechten Erfahrungen in der Kindheit über das Gefühl der Ausgeliefertheit im Behandlungsstuhl bis hin zu Angst vor Schmerzen oder Kontrollverlust. Andere Faktoren wie Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Gerüchen oder Geräuschen können ebenfalls zur Angst beitragen.

Die Überwindung von Zahnarztangst erfordert oft eine individuelle Herangehensweise. Strategien können Verhaltensänderungen, Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen, Hypnose, Sedierungsoptionen oder Gespräche mit dem Zahnarzt über die Angst und die Entwicklung von Bewältigungsstrategien umfassen.

Zahnarztangst kann dazu führen, dass Menschen notwendige zahnärztliche Behandlungen meiden, was langfristig zu einer Verschlechterung der Zahngesundheit führen kann. Unbehandelte zahnärztliche Probleme wie Karies oder Zahnfleischerkrankungen können sich verschlimmern und zu schwerwiegenden Komplikationen führen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.

Viele Zahnärzte sind auf die Behandlung von Patienten mit Zahnarztangst spezialisiert und bieten eine einfühlsame und unterstützende Umgebung an. Sie können sedierende Behandlungsoptionen wie Lachgas oder intravenöse Sedierung anbieten, um die Angst zu reduzieren, sowie Verhaltensstrategien und Entspannungstechniken anwenden, um den Patienten zu helfen, sich während des Besuchs wohl zu fühlen.

Ja, es gibt verschiedene Selbsthilfestrategien, die Menschen mit Zahnarztangst ausprobieren können. Dazu gehören das Einatmen von beruhigenden Düften, das Hören von entspannender Musik während des Besuchs, die Verwendung von Atemtechniken zur Stressbewältigung oder die Nutzung von Visualisierungstechniken, um sich während der Behandlung an einen entspannten Ort zu versetzen. Es kann auch hilfreich sein, einen vertrauensvollen Freund oder Familienmitglied zum Besuch mitzunehmen, um Unterstützung zu erhalten.

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Zahnextraktion/ Osteotomie (OST)

Eine Zahnextraktion ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem ein Zahn aus seinem Zahnfach im Kiefer entfernt wird. Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, zum Beispiel bei fortgeschrittener Karies, irreversibler Zahnfleischentzündung, Trauma oder zur Vorbereitung auf zahnärztliche Eingriffe wie Kieferorthopädie oder Implantate.

Eine Osteotomie am Kiefer ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem Kieferknochen lokal und gezielt bearbeitet wird, um bestimmte zahnärztliche Probleme zu lösen (Entfernung stark zerstörter Zähne oder Wurzelreste, Entfernung pathologischer Prozesse wie Kieferzysten, Entfernung von Knochenkanten etc.).

Die Zahnentfernung / Kieferbearbeitung wird normalerweise unter örtlicher Betäubung schmerzfrei durchgeführt.
Der Zahnarzt lockert den Zahn aus seinem Zahnfach und entfernt ihn dann mit geeigneten Instrumenten.
Bei der Osteotomie verwendet der Zahnarzt spezielle Instrumente wie kleine Knochenfräsen, um den Knochen präzise zu entfernen oder zu modellieren.

Während des Eingriffs sollte der Patient dank der örtlichen Betäubung keine Schmerzen verspüren. Nach dem Eingriff können jedoch leichte Beschwerden auftreten, die normalerweise mit Schmerzmitteln kontrolliert werden können.

Die Genesungsdauer nach einer Zahnextraktion oder Osteotomie kann je nach individuellem Fall variieren. In den meisten Fällen können Patienten innerhalb weniger Tage zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren. Es ist jedoch wichtig, die Anweisungen des Zahnarztes bezüglich der Nachsorge zu befolgen, um eine schnelle und komplikationslose Genesung zu gewährleisten.

Komplikationen nach einer Zahnentfernung sind relativ selten. Dazu gehören Infektionen, Blutungen, Schwellungen, vorübergehende Empfindlichkeit oder Probleme mit dem umliegenden Gewebe. Ihr Zahnarzt wird Sie über potenzielle Risiken aufklären und Ihnen helfen, diese zu minimieren.

Es wird empfohlen, einen fehlenden Zahn so schnell wie möglich zu ersetzen, um Komplikationen wie Verschiebungen der umliegenden Zähne, Kiefergelenkprobleme oder Knochenverlust zu verhindern. Ihr Zahnarzt kann Ihnen verschiedene Optionen für den Zahnersatz empfehlen, darunter Implantate, Brücken oder Prothesen.

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Zahnimplantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden. Sie dienen als stabile Basis für den Ersatz fehlender Zähne.

Zahnimplantate bieten eine langfristige Lösung für den Ersatz fehlender Zähne. Sie sind stabil, sehen natürlich aus und fühlen sich an wie echte Zähne. Im Vergleich zu anderen Optionen wie Zahnprothesen bieten sie meistens eine bessere Kaufunktion und ermöglichen eine normale Aussprache.

Der Implantationsprozess kann je nach individuellen Umständen variieren. Er erfordert in der Regel mehrere Termine über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Dies umfasst die Planung, die eigentliche Implantation, die Heilungszeit und die Anfertigung des Zahnersatzes.

Der Prozess der Implantation beinhaltet in der Regel mehrere Schritte. Zuerst wird das Implantat in den Kieferknochen eingesetzt. Nach einer Einheilphase, in der das Implantat mit dem Knochen verwächst, wird eine Abutment (Verbindungsstück) auf dem Implantat befestigt. Schließlich wird eine Krone, Brücke oder Prothese auf dem Abutment befestigt, um den fehlenden Zahn zu ersetzen.

Die Implantation selbst wird normalerweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass der Eingriff selbst schmerzfrei ist. Nach dem Eingriff kann es zu Schwellungen und leichten Schmerzen kommen, die jedoch mit Schmerzmitteln gut kontrolliert werden können.

Das hängt von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren ab und kann nicht generalisiert beantwortet werden. Mit angemessener Pflege und regelmäßigen zahnärztlichen Untersuchungen können Zahnimplantate ein Leben lang halten. Eine gute Mundhygiene einschließlich regelmäßiger professioneller Zahn- und Implantatreinigungen ist wichtig, um die Langlebigkeit der Implantate zu gewährleisten.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei Zahnimplantaten gewisse Risiken. Zu den möglichen Komplikationen gehören Infektionen, Verletzungen von umliegenden anatomischen Strukturen, Implantatverlust oder Implantatfehlfunktion. Eine sorgfältige individuelle Planung, Auswahl eines erfahrenen Implantologen und gute Mundhygiene können das Risiko von Komplikationen verringern.

Nicht jeder Patient oder jede Patientin ist ein geeignet für Zahnimplantate. Eine ausreichendes Knochenvolumen im Kiefer ist wichtig, damit das Implantat stabil verankert werden kann. Rauchen, bestimmte medizinische Zustände wie unbehandelter Diabetes und bestimmte Medikamente können ebenfalls die Eignung für Implantate beeinflussen. Bei einem individuellen Untersuchungs- und Beratungstermin kann die Eignung für eine gewünschte Implantatbehandlung festgestellt werden.

Zahnimplantate können teuer sein. Die Kosten für Zahnimplantate variieren abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie dem Standort, dem Zahnarzt, der Art des Implantats, dem Material des Implantats und der Notwendigkeit zusätzlicher Behandlungen wie Knochenaufbau oder Zahnfleischbehandlungen.

Es ist wichtig, in einem ausführlichen und offenen Beratungsgespräch verschiedene Behandlungsoptionen und die Kosten abzuklären, um die für Sie beste Lösung zu finden. In einigen Fällen können auch Versicherungen oder Finanzierungsoptionen zur Deckung der Kosten beitragen.

Bei der Planung und Durchführung von Zahnimplantatbehandlungen können verschiedene zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein, abhängig von den individuellen Umständen des Patienten und den Anforderungen des Implantats.

Einige häufige zusätzliche Maßnahmen sind:
1. Knochenaufbau (Augmentation):
Wenn der Kieferknochen nicht ausreichend ist, um ein Implantat einzusetzen, kann ein Knochenaufbau erforderlich sein. Dies kann durch Verwendung von Knochenersatzmaterialien, Eigenknochen und geeigneten Operationstechniken wie beispielsweise Sinuslift durchgeführt werden.

2. Weichteilmanagement:
Manchmal kann eine zusätzliche Behandlung des Zahnfleisches erforderlich sein, um optimale Bedingungen für die Implantation zu schaffen. Dies kann eine Zahnfleischtransplantation oder andere Verfahren umfassen.

3. Sinuslift: Wenn der Kieferknochen im Oberkiefer zu dünn ist, um ein Implantat aufzunehmen, kann ein Sinuslift

(extern oder intern) durchgeführt werden, um den Kieferknochen zu verstärken und Platz für das Implantat zu schaffen.
4. Vorläufige Prothetik: In einigen Fällen kann eine vorübergehende prothetische Lösung (Zahnersatz) erforderlich sein, während das Implantat einheilt.

5. Parodontalbehandlung: Wenn der Patient an Parodontalerkrankungen leidet, kann vor der Implantation eine Parodontalbehandlung notwendig sein, um eine optimale Mundgesundheit sicherzustellen.

6. Diagnostische Tests: Vor der Implantation können diagnostische Tests wie Röntgenaufnahmen, CT-Scans oder 3D-Bildgebung (zum Beispiel DVT – Digitale Volumentomografie) durchgeführt werden, um die genaue Positionierung des Implantats zu planen.

Solche zusätzlichen Maßnahmen werden mit Ihrem Zahnarzt oder Implantologen individuell besprochen und für Ihren spezifischen Fall festgelegt.

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Knochenersatzmaterialien (KEM)

Knochenersatzmaterialien sind Substanzen oder Implantate, die verwendet werden, um fehlenden Knochen in der Mund- und Kieferregion zu ersetzen oder zu regenerieren. Sie werden oft bei Zahnimplantatverfahren, Knochenaufbauoperationen oder nach Zahnextraktionen eingesetzt.

Knochenersatzmaterialien werden verwendet, um das Knochenwachstum zu fördern, vorhandenen Knochen zu verstärken oder zu regenerieren und die Stabilität von Implantaten oder Prothesen zu verbessern. Sie sind besonders nützlich in Fällen von Knochenverlust durch Parodontitis, Trauma oder Zahnverlust.

Es gibt verschiedene Arten von Knochenersatzmaterialien, darunter synthetische Materialien wie Biokeramik, Calciumphosphat und Calciumsulfat, natürliche Materialien wie Knochen aus Tierquellen (allogener Knochen) oder dem eigenen Körper (autologer Knochen) und Kombinationen aus synthetischen und natürlichen Materialien.

Knochenersatzmaterialien werden entweder direkt in den Knochendefekt eingefüllt oder zusammen mit einem Trägermaterial implantiert, das als Gerüst dient, um das Knochenwachstum zu fördern. In einigen Fällen können Knochenersatzmaterialien auch mit Wachstumsfaktoren oder Zellen kombiniert werden, um die Knochenheilung zu beschleunigen.

Ja, Knochenersatzmaterialien, die in der Zahnmedizin verwendet werden, sind in der Regel sicher und gut verträglich. Sie werden oft aus biokompatiblen Materialien hergestellt, die vom Körper gut akzeptiert werden. Ihr Zahnarzt wird das geeignete Material basierend auf Ihren individuellen Bedürfnissen auswählen und Sie über potenzielle Risiken informieren.

Die Verwendung von Knochenersatzmaterialien ermöglicht es Zahnärzten, Knochendefekte zu behandeln und das Knochenwachstum zu fördern, was essenziell für den Erfolg von Implantatbehandlungen und anderen zahnärztlichen Verfahren ist. Sie bieten auch eine alternative Lösung für Patienten, die nicht genügend eigenes Knochengewebe für einen Knochenaufbau haben.

Die Heilungszeit kann je nach Art des Knochenersatzmaterials, der Größe des Defekts und der individuellen Heilungsfähigkeit variieren. In der Regel dauert es mehrere Monate, bis das Knochenersatzmaterial vollständig integriert ist und das natürliche Knochenwachstum beginnt. Ihr Zahnarzt wird Sie über den Verlauf der Heilung und mögliche Einschränkungen informieren.

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Kollagen

Kollagen ist ein Protein, das im menschlichen Körper weit verbreitet ist und eine strukturelle Komponente von Geweben wie Haut, Knochen, Sehnen und Zähnen bildet. In der Zahnmedizin wird Kollagen häufig als Biomaterial verwendet, um Gewebeheilung und Regeneration zu fördern.

Kollagen kann in der Zahnmedizin in verschiedenen Formen verwendet werden, einschließlich Kollagenmembranen, Kollagenfasern, Kollagenpartikeln oder Kollagen-Schwämmen. Diese Materialien werden verwendet, um Weichgewebe zu unterstützen, Knochenregeneration zu fördern, Wundheilung zu beschleunigen oder als Träger für Wachstumsfaktoren oder Zellen bei verschiedenen zahnärztlichen Verfahren.

Kollagenmembranen werden häufig bei Knochenregenerationsverfahren wie der augmentativen Knochenchirurgie oder der Parodontalbehandlung verwendet. Sie dienen dazu, den Knochen zu stabilisieren, die Regeneration zu fördern und das Weichgewebe vor dem Einwachsen in den Defekt zu schützen.

Kollagen bietet eine unterstützende Matrix für Zellen, die am Heilungsprozess beteiligt sind, und fördert die Zelladhäsion, Migration und Differenzierung, die für die Knochenregeneration entscheidend sind. Es kann auch als Träger für Wachstumsfaktoren dienen, die die Bildung von neuem Knochengewebe stimulieren.

Ja, die Verwendung von Kollagen in der Zahnmedizin ist in der Regel sicher und gut verträglich, da Kollagen ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers ist. Viele kollagene Biomaterialien werden aus tierischen Quellen wie Rinderhaut oder Pferdesehnen hergestellt und unterliegen strengen Qualitäts- und Reinheitsstandards.

In einigen Fällen können bestimmte Patienten allergisch gegen Kollagen sein, daher ist es wichtig, vor der Verwendung von kollagenen Biomaterialien eine gründliche Anamnese durchzuführen. Darüber hinaus sollten Patienten, die vegetarisch oder vegan leben, auf pflanzliche Alternativen oder andere Materialien zurückgreifen.

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Weisheitszähne

Weisheitszähne, auch als dritte Molaren oder Achter bekannt, sind die letzten Zähne auf dem Kieferbogen. Sie brechen normalerweise zwischen dem späten Teenageralter und den frühen Zwanzigern durch.

Weil sie als letzte Zähne später im Leben durchbrechen, normalerweise wenn eine Person in das Erwachsenenalter eintritt und vermeintlich “weiser” wird.

Nicht unbedingt. Wenn die Weisheitszähne gesund durchbrechen und ausreichend Platz im Mund haben können sie bleiben.

In der Regel wird nur zu einer Entfernung von Weisheitszähnen geraten, wenn Probleme aufgetreten oder absehbar sind.

Häufig brechen Weisheitszähne allerdings gar nicht oder nur unvollständig durch. Bis zu 80 % der jungen Erwachsenen in Europa haben mindestens einen Weisheitszahn, der nicht durchgebrochen ist. Dies passiert im Unterkiefer häufiger als im Oberkiefer. Meist liegt es daran, dass im Kiefer nicht genügend Platz ist. Dann versperren andere Zähne den Weg oder der Zahn wächst schief.

Bei vielen Menschen verursachen nicht durchgebrochene (retinierte oder verlagerte) Weisheitszähne keine Beschwerden. Sie können aber auch zu Schmerzen, Schwellungen, Karies oder Zahnfleischentzündungen führen. Zudem können sie benachbarte Zähne verschieben und Zahnfehlstellungen verursachen.

Kann ein Weisheitszahn nicht ungehindert aus dem Kiefer wachsen, können sich Zysten um die Zahnkrone bilden. Diese können zu Druckschmerzen und Schäden an den umliegenden Gewebestrukturen führen.

Die Reinigung der Weisheitszähne ist aufgrund ihrer Lage am hinteren Kieferbogen meist schwierig, sodass sehr häufig

ein Hygieneproblem resultiert.

Eine Weisheitszahnentfernung wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Zahnarzt macht einen kleinen Schnitt am Zahnfleisch, um Zugang zum Weisheitszahn zu erhalten und legt den Zahn teilweise frei. In einigen Fällen muss der Zahn in kleinere Stücke zerlegt werden, um ihn leichter entfernen zu können. Nach der Entfernung wird die Wunde gereinigt und genäht.

Die Weisheitszahnentfernung selbst ist in der Regel schmerzfrei, da eine ausreichende örtliche Betäubung verwendet wird. Nach dem Eingriff kann es jedoch zu Schwellungen, Schmerzen und Unwohlsein kommen.

Die Genesung kann individuell unterschiedlich sein. In der Regel dauert es einige Tage bis zu einer Woche, um sich von einer Weisheitszahnentfernung zu erholen. In den ersten Tagen nach dem Eingriff können Schwellungen und Wundschmerzen auftreten. Es ist wichtig, die Anweisungen des Zahnarztes zur Pflege der Wunde zu befolgen und auf eine gute Mundhygiene zu achten.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es bestimmte Risiken, die in einem individuellen Vorgespräch abgeklärt werden. Mögliche Komplikationen einer Weisheitszahnentfernung umfassen Infektionen, Blutungen, Schwellungen, Schädigungen an benachbarten anatomischen Strukturen wie Nerven oder Kieferhöhle (Nasennebenhöhle) oder Probleme mit der Anästhesie.

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Wurzelspitzenresektion (WSR)

Eine Wurzelspitzenresektion ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem die Spitze der Wurzel eines Zahns entfernt wird. Sie wird typischerweise durchgeführt, um eine Infektion oder Entzündung im Wurzelbereich zu behandeln, die nicht durch eine Wurzelkanalbehandlung allein beseitigt werden kann.

Eine Wurzelspitzenresektion wird in der Regel durchgeführt, wenn sich nach einer Wurzelkanalbehandlung eine Infektion oder Entzündung an der Wurzelspitze fortsetzt oder wenn andere Behandlungsmethoden nicht erfolgreich waren. Ziel ist es, die Infektion zu beseitigen und die Gesundheit des umgebenden Gewebes zu erhalten.

Der Eingriff wird normalerweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Zahnarzt macht einen kleinen Schnitt am Zahnfleisch, um die Wurzelspitze freizulegen, entfernt dann die betroffene Wurzelspitze und reinigt den Kanal gründlich, bevor er ihn versiegelt. Schließlich wird das Zahnfleisch wieder vernäht.

Während des Eingriffs sollte der Patient dank der örtlichen Betäubung keine Schmerzen verspüren. Nach der Operation können jedoch leichte Beschwerden auftreten, die normalerweise mit Schmerzmitteln kontrolliert werden können.

Die Genesung nach einer Wurzelspitzenresektion kann je nach individuellem Fall variieren. In den meisten Fällen können Patienten nach einigen Tagen zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren. Es ist jedoch wichtig, die Anweisungen des Zahnarztes bezüglich der Nachsorge zu befolgen, um eine schnelle und komplikationslose Genesung zu fördern.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei einer Wurzelspitzenresektion Risiken für Komplikationen wie Infektionen, Blutungen oder Empfindlichkeiten im behandelten Bereich. Ihr Zahnarzt wird Sie über potenzielle Risiken aufklären und Ihnen helfen, diese zu minimieren.

Wenn eine Wurzelspitzenresektion nicht erfolgreich ist oder die Infektion nicht vollständig beseitigt wird, kann eine weitere Behandlung erforderlich sein, möglicherweise einschließlich einer erneuten Wurzelkanalbehandlung, einer zusätzlichen Wurzelspitzenresektion oder in schwerwiegenden Fällen sogar einer Zahnextraktion.